Wir zerschneiden die Schwerkraft von Irmgard Fuchs

Der Schreibstil von Irmgard Fuchs ist eher abgehakt und gewöhnungsbedürftig.

Weiß nicht, ob es hier an der falschen Altersklasse liegt und dieses Buch eher Leser im Alter von etwa Anfang bis Ende 20 ansprechen wird.

Die Ansätze für Ironie und Tiefsinn sind zu finden, jedoch lassen die Pointen und der klare Sinn auf sich warten. Ist für mich zu seicht und hat schlechte Stimmung verbreitet.


Die Aufteilung des Buches ist in die unterschiedlichsten Erzählung von "Gott und der Welt" eingeteilt und sollte, wie der Titel ja verspricht, die Schwerkraft zerschneiden.

Sprich: zwar die Leere und die Depression aufzeigen, jedoch auch mit Ironie und Slapstick eben die Schwere cutten.

Dies ist der Autorin leider nur in ihrer ersten Erzählung gelungen, danach war es ansatzweise zu erahnen, es fehlte jedoch das gewisse Etwas dazu.


Mein Fazit: Leider wirkt das Buch auf mich wie gewollt und nicht gekonnt. Schade, war so vielversprechend.