Katzen

Hier fällt mir die Bewertung ehrlich gesagt, sehr schwer, denn einerseits sehe ich die offene und ehrliche Schreibe der Autorin, aber, andererseits ist mir hier doch etwas viel "an den Haaren herbeigezogen".

 

Dieses Buch wirkt ein wenig so, als wolle Marina Mander ihre Lebensgeschichte und die damit verbundenen Verletzungen in Form von Katzenszenen, -dialogen etc. pp. verarbeiten.

 

Die dargestellten Szenerien wirken auf mich auch sehr intim, denn sie macht bei den Erzählungen vor keinem Thema halt. Dies finde ich schon gelungen, nur, der Erzählstil, den sie dabei anwendet, kann mich nicht wirklich packen.

 

Dieses Buch habe ich eher als stiller Zuschauer erlebt und nicht als einbezogener Teil des ganzen. Dies ist für mich auch das größte Manko, denn wenn ich lese, möchte ich ergriffen und voll im Geschehen sein.

 

Mein Fazit: offene und teils realistische Erzählung, die mich jedoch nicht so richtig packen konnte