Schuld war nur der Mistelzweig

von Judy Astley

Der Schreibstil der Autorin ist leicht eingängig und unterhaltsam. Sie lässt den Leser die Geschehnisse gut miterleben und nachvollziehen.

Die Charaktere sind so dargestellt, dass man sich in die Situationen und Handlungsweisen der Personen hineinversetzen kann.

Obwohl der Titel vielleicht an eine Schnulze denken lässt, ist das nicht so. Hier wird zwar nicht mit Spannungsbogen gearbeitet, aber dennoch werden die Zipperlein des Lebens, denen sich so mancher stellen muss, auch nicht verkitscht, sondern angenehm zu lesen rübergebracht.

 

Das Buch handelt von Theas Familie, die alle so ihre kleinen oder auch größeren Krisen zu bewältigen haben. Das Treffen zu Weihnachten, das die Eltern organisieren, deckt hier so einige Unwägbarkeiten auf, zeigt aber auch, dass Zusammenhalt und -gehörigkeit enorm wichtig sind.

 

Mein Fazit: zurücklehnen, lesen und genießen