Gestorben wird immer

Gestorben wird immer

von Alexandra Fröhlich

Das Cover ist in seinem Sepia-Ton sehr passend gewählt und die Zitate aus dem Buch in der vorderen und hinteren Klappeninnenseite machen neugierig.

Der Schreibstil passt hervorragend zur Thematik des Buches und spiegelt die geschilderten Zeiten vollkommen wider. Ausserdem vermittelt der manchmal etwas herbe Ausdruck die Gefühlswelt der Mitwirkenden.

Die Darstellung der Charaktere ist lebendig und bringt die jeweilige Situation und Lebenslage authentisch rüber.

Die Geschichten, die von Agnes, Martha und Birte erzählen, deren Lebenswege in unterschiedlichen Zeiten stattfinden und deren Schicksale durch die Lebensumstände sehr unterschiedlich sind, werden durch das switchen zwischen den Zeiten und den Geschichten Stück-für-Stück aufgerollt und dem Leser nähergebracht. Die Geschichten, die jede ihren Reiz hat, werden dann doch zu einer Geschichte vereint und es wird deutlich, dass die Unterschiede vielleicht oftmals garnicht so groß sind als sie scheinen.

 

Die Darstellung durch die Wechsel der Zeiten und Perspektiven macht das Buch sehr lebendig und lässt den Leser in die Hintergründe und Beweggründe eintauchen. Dies ist bis auf die Tatsache, dass diese Sprünge manchmal etwas chaotisch oder zu ruckartig geschehen, gut gelungen.

 

Mein Fazit: gelungene Erzählung aus unterschiedlichen Zeiten und Perspektiven