Die Töchter des Roten Flusses

von Beate Rösler

Der Schreibstil von Beate Rösler ist sehr einnehmend und lässt sich flüssig lesen. An den detailreichen Erläuterungen zu den Hintergründen erkennt man, dass hier genaueste Recherchearbeit geleistet wurde.

Die Charaktere werden durch die Darstellungen lebendig und wirken authentisch.

 

Das Buch lebt einerseits von der Spannung, die sich von Anfang bis Ende hindurch aufrecht erhält. Andererseits sind die Informationen, die sich zu den politischen Vorgängen und den daraus resultierenden Kriegsgeschehen abspielten, gelungen in die fiktive Geschichte verwoben und sehr aufschlussreich und interessant.

 

Das Zusammenspiel Vietnam/ ehemalige DDR wird ebenso detailreich und realistisch erläutert und näher gebracht.

 

Durch Szenenwechsel, die ab Mai 1970 in der Nähe von Hanoi und Sommer 2015 in Frankfurt a. Main, beginnen und sich immer wieder ergänzen und erweitern, erhält man ein vollständiges und lebendiges Bild der äusserst interessanten Geschehnisse, die mit dem Epilog in Frankfurt a. Main im Juni 2016, enden.

 

Mein Fazit: gelungene Recherchearbeit, die gekonnt in ein spannendes Geschehen verwoben ist