Die Dunkelkammer des Damokles

von Willem Frederik Hermans

Die Schreibweise des Autors hebt die tragische und düstere Stimmung hervor. Dies ist brisanter und schwerer Stoff, der zum Nach- und Umdenken führt.

Die Charaktere werden so dargestellt, dass der Leser die Handlungen begreifen kann.

Oftmals wird man dazu verleitet, einzuschreiten, da die Szenarien so authentisch und lebhaft geschildert sind.

 

Das Buch beginnt mit Henri Osewoudts Kindheit und Jugend, die mehr als schwierig und dramatisch sind. Dies führt dazu, dass er sich sein Erwachsenenleben ohne eigenen Willen und ohne große Vorkommnisse einrichtet. Hier kommt dann der Offizier Dorbeck ins Spiel, der in Henri "ein gefundenes Fressen" für seine Machenschaften findet.

Da nehmen dann die schrecklichen Ereignisse ihren Lauf.

 

Mein Fazit: gut umgesetztes Buch, nichts für schwache Nerven