Allein kann ja jeder von Jutta Profijt



Der Schreibstil lässt leider zu wünschen übrig. Anfangs dachte ich noch, dass es lediglich einer gewissen Einlesephase bedarf.

Aber, die Idee hinter dem Buch, die durchaus interessant klingt, wurde durch Oberflächlichkeit nicht gut in Szene gesetzt.

Mir fehlte es an Witz und Charme, der zu Herzen geht.

 

Die Handlung dreht sich um Ellen, eine Mittvierzigerin, die mit ihrer Tochter Kim in der Pubertätsphase steckt und zu allem Übel "vor die Tür gesetzt" wurde.

Ausserdem muss sie auch noch mit den Problemen mit ihrer Mutter Rosa, die ein übriggebliebener Hippie zu sein scheint und die ebenfalls keine Bleibe mehr hat, zurechtkommen.

Hinzu kommt, dass sie einen Mord aufdecken wollen/müssen.

 

Die Ideen zum Buch, die durchaus Potential hätten, wurden leider ohne Tiefgang umgesetzt und die versucht witzigen Details waren etwas mager und flach.

 

Mein Fazit: Schade, diese Haubesetzung kann man sich sparen