Veilchens Blut

Ein Fall für Valerie Mauser

von Joe Fischler

Da ich vom 2. Band der Valerie-Mauser-Fälle "Veilchens Feuer" total begeistert war, sozusagen Feuer gefangen habe (http://testerblog.jimdo.com/b%C3%BCcher/krimis/veilchens-feuer-von-joe-fischler/), hatte ich natürlich eine sehr hohe Erwartungshaltung an dieses Buch. Diese wurde jedoch nur zu Beginn des 3. Falls erfüllt, hat jedoch nach dem ersten Drittel komplett nachgelassen.

Es fängt zwar äußerst rasant an, was sich auch durch das ganze Buch hindurchzieht. Wobei ich das dann auf Dauer zu chaotisch und hektisch empfinde.

Der Spannungsbogen wird immer wieder hochgehalten, wobei ich durch die zunehmende Fäkalsprache, die anscheinend die Stimmung dort unterstreichen soll, wirklich angewidert wurde.

War`s zu Beginn noch Witz, sogar zum Teil charmant, bei dem ich lachen konnte und der das Ganze aufgepeppt hat, hat sich dieser sehr schnell in Sarkasmus und Ironie umgewandelt, das bei mir nicht ankommt. Da sich dies dann so häuft, kann ich keinen Gefallen mehr daran finden, da alles dann sehr gehetzt und negativ rüberkommt.

Das Buch hat mich heruntergezogen und das wünsche ich mir beim Lesen mit Sicherheit nicht.

 

Mein Fazit: Anfangs rasant und in gewohnter Manier gut, doch schon sehr bald mit Ironie und Zynismus gespickt, der runterzieht