Pearl Nolan und der tote Fischer

Ein Krimi von der englischen Küste

von Julie Wassmer

Lokalkolorit ist hier zuhauf vorhanden. Dies lässt mich vermuten, dass die Autorin eng mit Land und Leuten verwurzelt ist und den Leser daran teilhaben lassen möchte. Finde das auch durchaus interessant, jedoch lenkt die Häufigkeit sehr vom eigentlichen Geschehen ab. Mitunter habe ich mir gedacht, dass es teilweise als Reiseführer gelten kann.

Der Schreibstil wirkt auf mich durch die häufige Einbringung der vielen Details, die dann doch sehr ausgeschmückt sind, etwas holprig und ist oft schwer zu lesen. Es lenkt einfach zu sehr ab.

 

Die Charaktere sind zwar ok geschildert, jedoch haben sie mich nicht mitgerissen.

 

Leider muss ich dies auch für die Handlung schreiben, denn mir fehlte es an Spannung und dem gewissen Etwas.

 

Das Buch handelt von Pearl Nolan, die als Köchin ein Fischrestaurant im englischen Küstenort Whitstable betreibt. Hierbei hilft ihr die Mutter. Die lockere Art der Mutter ist oftmals ein "Diskussionsfaktor". Ausserdem kommt das Erwachsenwerden ihres Sohnes Charlie hinzu. Das stellt Pearl immer wieder aufs Neue auf eine Belastungsprobe. Des Weiteren möchte sie sich ihren Traum mit einem Detektivbüro erfüllen und da stößt sie doch schon auf zwei Tote. Zu guter Letzt ist da auch noch ein Kommissar, der ihre Welt noch mehr ins Wanken bringt. Wird sie das denn alles auf die Reihe bringen?

 

Mein Fazit: Lokalkolorit hervorragend; jedoch bleibt die Spannung auf der Strecke