In Liebe, Layla

von Annie Barrows

Der Schreibstil ist aussergewöhnlich. Er macht neugierig auf´s Geschehen, nimmt den Leser mit auf Reisen in vergangene Zeiten.

Die Handlung wird in den unterschiedlichsten Vorgehensweisen dargestellt. Zum einen ist es die Geschichte an sich, die aus verschiedenen Gesichtspunkten erläutert wird. Ausserdem findet sich dann noch die Briefform wieder, die auch noch sehr auflockernd und frech rüberkommt.

Hinzu kommen noch die Gefühle und Gedanken der Protagonisten, die dem Leser die Beweg- und Hintergründe der jeweiligen Verhaltensweisen klarmachen.

 

Das Buch beginnt im Jahr 1938, umfasst jedoch durch den oben genannten Erzählstil auch vorhergehende Jahre. Annie Barrows hat hier die Vorkriegszeit miteinfließen lassen. Dabei wird die Tragweite klar ersichtlich. Die Protagonistin Layla, eine verwöhnte Senatorentochter, will den von ihrem Vater vorgeschlagenen Ehekandidaten nicht heiraten und wird deshalb "aus dem Nest verstoßen", damit sie das wahre Leben kennenlernen soll. Nunmehr soll sie ihr Geld selbst verdienen.

Der Handlungsrahmen lässt jedoch noch vielerlei andere Geschichten zu, die alle für sich super interessant geschildert sind. Ausserdem wird der Spannungsbogen hoch gehalten, denn die Autorin deutet in jeder einzelnen "Geschichte" ominöse Vorkommnisse an.

Mein Fazit: spannende "Geschichtslektüre", die seinesgleichen sucht