Die Fliederinsel

Das Cover spiegelt die Landschaft und die Atmosphäre, die die Geschichte schafft, gelungen wider. Beim Lesen habe ich mich immer wieder dabei ertappt, das Buch zu schließen und das Bild auf mich wirken zu lassen und es findet sich ja auch eine Beschreibung hierzu in der Geschichte. Optimal gelungen und passend.

 

Der Schreibstil der Autorin ist von Anfang bis Ende einnehmend und nimmt einen mit ins Geschehen. Hier werden Gefühle, Ereignisse und Landschaften gekonnt in Szene gesetzt.

Dieses Buch konnte ich nicht mehr weglegen, da mich die Vorkommnisse und Erläuterungen von Beginn an gefesselt haben. War voll und ganz im Geschehen.

 

Die Protagonistin Ingrid erzählt im Jahr 2016 in Fünen der Urlauberin Celia ihre Familiengeschichte. Diese umfasst die Zeit kurz vor Ausbruch und bis nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Dabei wechselt die Handlung immer wieder zwischen den Zeiten und wird somit zu einem authentischen und vollkommenen Bild. Die Szenerien, die dabei entstehen, können somit hervorragend nachvollzogen und verstanden werden. Die Gefühle und Vorkommnisse werden lebhaft dargestellt. So kann man sich als Leser ein klares und einleuchtendes Bild der damaligen Zeit machen.

 

Die Darstellung der Hintergründe und örtlichen Begebenheiten lassen auf eine intensive und genaue Recherchearbeit der Autorin schließen. Hier wird Geschichte gelebt.

 

Mein Fazit: gelungenes Geschichtsportrait, das einen in damalige Zeiten versetzt und zum Nachdenken anregt