Die falsche Patrizierin von Susann Rosemann

Der Schreibstil Susann Rosemanns hält die Spannung von Beginn bis zum Ende aufrecht und nimmt einen mit ins Geschehen.

Dieses Buch konnte ich einfach nicht weglegen, denn hier wird ein historischer Roman mit dem damals vorherrschenden Umgangston, der von den Betuchten gegenüber dem Dienstpersonal oder auch den Ärmeren Gang und Gäbe war real rübergebracht. Ausserdem vereint "Die falsche Patrizierin" Historie mit Krimi....

Es dreht sich um die Protagonistin Laila, die in die Rolle der Dietlinde schlüpfen muss, um deren Verschwinden zu vertuschen.

Die Schwierigkeiten und Hindernisse, die daraus entstehen und auch die Not, in der Laila steckt, werden von Susann Rosemann lebhaft und spannend dargestellt.
Während ihrer Anwesenheit im Haus "der vornehmen Herrschaften" (ja, das ist durchaus zynisch gemeint) wird sie auf vielerlei mysteriöse Umstände und Ränkespiele aufmerksam, die den Leser fesseln.

Mein Fazit: Von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesegenuss