Die australischen Schwestern von Ulrike Renk

Vorab möchte ich anmerken, dass dies der Folgeband zu "Die Australierin" ist, dieser jedoch vollkommen unabhängig davon gelesen werden kann. Kenne den "1. Band" noch nicht, konnte jedoch sofort ins Geschehen eintauchen.

Ulrike Renk umschreibt die Saga nach einer wahren Geschichte wirklich hervorragend real und nachvollziehbar. Auch hat sie die Mitwirkenden emotional und bildhaft dargestellt, so dass sich der Leser komplett in die jeweilige Person hineinversetzen kann.

Einen Spannungsaufbau benötigt dieses Buch nicht, da die realen Geschichten, die das Leben eben schreibt voller Intensität und Emotionen sind und genauso hat sie die Autorin rübergebracht.


Die Geschichte dreht sich vor allen Dingen um drei Schwestern, die bis ins Jahr 1891 zusammen in Australien aufwachsen. Dann geschieht ein schwerer Schicksalsschlag und Carola, die Älteste, muss nach Deutschland zu Ihrer Tante und die beiden anderen Schwestern bleiben in Australien mit ihren Brüdern bei den Großeltern.


Die Autorin zeigt die unterschiedlichen Ereignisse und Gefühle in den verschiedenen Kapiteln unter der jeweiligen Person (Schwester) auf und sie schafft dadurch ein emotionales und einfühlsames Kopfkino.


Mein Fazit: Wer eine wahre Geschichte wunderbar als Kopfkino erleben will - hier ist er richtig