Das Lied der Störche

von Ulrike Renk

Ulrike Renk´s Schreibstil geht zu Herzen und lässt den Leser am Geschehen teilhaben. Dieses Buch, das auf einer wahren Begebenheit beruht, kann man kaum mehr weglegen, denn die Vorkommnisse vermitteln Spannung und interessante Details zu den damaligen Gegebenheiten. Die Charaktere werden wundervoll vorgestellt und jeden, ob Sympathieträger oder auch nicht, kann man hervorragend kennen- und mit den jeweiligen "Macken" einschätzen lernen.

 

Die Schreibweise ist flüssig und lässt sich hervorragend lesen. Die Zusammenhänge werden klar und verständlich dargestellt. Hier wird auch deutlich, dass auf kleinste Details bei der Recherche geachtet wurde

Dies spiegelt sich in den Sprachgebräuchen von damals wider oder auch die jeweiligen Örtlichkeiten oder Vorgehensweisen zu damaliger Zeit.

 

Das Buch spielt vorwiegend in Ostpreußen um die Jahre 1920 bis zum Beginn 1929 und zeigt die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, die damals vorherrschten gelungen auf. Die Szenerien werden authentisch, lebhaft und detailreich dargestellt und geben ein gekonntes Bild der damaligen Zeit.

 

Ich hätte noch ewig weiterlesen können, aber, es wird auch darauf hingewiesen, dass eine Fortsetzung folgt. Puh, da heißt es jetzt, "Geduld haben" für mich.

 

Mein Fazit: gelungene Zeitreise ins frühe zwanzigste Jahrhundert