Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama von Mario Goldstein

Quellenangaben:
Quelle: Klappentext:
"Einen ausgedienten Wasserwerfer zum Expeditionsmobil umbauen und damit den Dalai Lama im indischen Exil besuchen. Zugegeben: kein ganz alltäglicher Wunsch.
Für Mario Goldstein sollte er Wirklichkeit werden. Nach monatelangen Umbauarbeiten macht er sich im Juli 2011 zusammen mit seinem Bruder René auf den Weg nach Indien.
Ihr Zuhause für die nächsten Monate ist 10,70 Meter lang, 2,50 Meter breit, 3,90 Meter hoch und wiegt 17 Tonnen.
Der Wasserwerfer sorgt für Ausehen, ermöglicht aber auch Begegnungen mit besonderen Menschen. In Ländern wie Italien, Griechenland und der Türkei werden die Brüder mit offenen Armen empfangen.
Sie treffen Einheimische und deutsche Auswanderer.
Doch es liegt auch schwieriges Terrain vor ihnen: Iran und Pakistan, eins der gefährlichsten Länder der Welt. Sprachliche Barrieren, eingeengte Bewegungsfreiheit und ein Gefühl der Unsicherheit sind dort die täglichen Begleiter der Reisenden. Hinzu kommt ein privater Schicksalsschlag, der fast zum vorzeitigen Abbruch der Tour führt.

Mario Goldstein ist ein Aussteiger. Fast ein Jahrzehnt ist vergangen, seit der Vogtländer sein Leben in Deutschland hinter sich ließ und fünf Jahre mit einem Katamaran um die Welt segelte. Es war der Beginn einer Such nach der Erfüllung einer tiefen Sehnsucht: dem Wunsch nach Freiheit und nach Glück. Sie hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen.

Sein neuestes Abenteuer führt Mario Goldstein auf dem Landweg bis nach Indien - in einem ganz besonderen Expeditionsmobil. Ein Wasserwerfer der Polizei, Symbol für staatlich legitimierte Gewalt, ist das Herzstück der Reise. Mit an Bord sind über tausend Friedensbotschaften aus ganz Deutschland. Das Ziel der Mission: den Dalai Lama treffen und die Friedensbücher überreichen. Eine Reise mit spannenden Begegnungen und einem überraschenden Ende.

Der Autor:
Mario Goldstein wurde 1969 in Oelsnitz im Vogtland geboren. Nach Jahren der Unfreiheit in der DDR und zwei missglückten Fluchtversuchen folgt die Abschiebung in die Bundesrepublik. Er widmet sich zunächst dem Unternehmertum und führt bis zu fünf Firmen gleichzeitig.
Im Alter von 30 Jahren steigt Goldstein aus und schlägt ein neues Lebenskapitel auf - als Abenteurer.
Nach einem Jahrzehnt des Reisens durch Europa, Asien, Afrika und Südamerika teilt er seine Eindrücke und Erlebnisse mit den Besuchern der Multivisionsshows. Doch der Aufenthalt in Deutschland ist keine Endstation, vielmehr ein Zwischenstopp."

Mario Goldstein hat mich einerseits mit seiner offenen und ehrlichen Schreibweise fasziniert, jedoch andererseits waren die Erlebnisse, die er im Buch beschreibt, oft etwas langatmig.
Das Vorwort ist ein Brief vom Dalai Lama und ist ein hervorragender Einstieg ins Buch. Auf den folgenden Kapiteln verflicht er vielerlei Eindrücke, die er auf vergangenen Reisen erlebt hat mit dem jetzigen Abenteuer.
Leider ist dies in den ersten Kapiteln etwas durcheinander geraten. Dies sollte wahrscheinlich der Auflockerung dienen, aber in meinen Augen ist es etwas zu wirr.
Was ich sehr positiv finde, sind die Informationen, die er zu Land, Leuten und sogar Tieren in den jeweiligen Orten und Ländern gibt. Super interessante Beiträge.

Man kann deutlich erkennen, dass er ein Aussteiger ist, wie er im Buche steht. Mein Eindruck hierzu ist einerseits: "Wow, der hat echt Mut und Charisma. Andererseits jedoch kommt hier für mich auch der Aspekt vom Egoisten und Narzissten durch, was ich ablehne.

Mein Fazit: Wortreiches "Tagebuch" zu einer abenteuerlichen Reise mit viel Gefühl