Im Sommer wieder Fahrrad

von Lea Streisand

Kannte bisher die coole und liebevolle Schreibe von Lea Streisand noch nicht. Habe im Klappentext zu ihrer Person gelesen, dass sie unter anderem seit 2003 Geschichten auf Lesebühnen und Poetry Slams in Deutschland, Österreich und der Schweiz liest. Nach diesem Buch werde ich danach Ausschau halten, denn ich vermute, dass sich hier eine äusserst liebevolle Schnodderschnauze dahinter verbirgt und das will ich mir nicht "in live" entgehen lassen.

Der Schreibstil ist locker-lässig und vermittelt schonungslose Ehrlichkeit. Hier habe ich den Eindruck, dass "kein Blatt vor den Mund genommen wird" und das macht das Buch äusserst wertvoll und absolut lesenswert.

Ich kann Margarete Stokowski, die im Klappentext ihre Meinung zum Buch niederschreibt, nur voll und ganz zustimmen: habe mich ebenfalls aus genannten Gründen komplett in die Erzählerin und deren Oma verliebt.

 

Lea Streisand erzählt hier ein stückweit aus ihrem sowie vor allem aus dem Leben ihrer Großmutter. Hier bemerkt man schon zu Beginn, dass sie sich beide nicht so wichtig nehmen und den Hindernissen, die das Leben so mit sich bringt, mit heiterer Gelassenheit und Selbstironie begegnen.

 

Genau so sollte das Leben betrachtet und gelebt werden.

 

Mein Fazit: Lesen und von der Erzählerin und deren Oma verzaubern lassen