Das Leben, Zimmer 18 und du

Die Autorin lässt an ihrem Leben und an ihren Gefühlen teilhaben. Sie schildert zu Beginn, dass ihr zuerst nicht bewusst war, ob es nur ein Aufschreiben und Aufarbeiten der schwierigen Lebensphase für sie selbst war oder aber ob sie es der Öffentlichkeit als Buch präsentieren will. Dies bemerkt man auch am Schreibstil.

Ich konnte dieses Buch nicht flüssig lesen. Dies kann daran liegen, dass das Thema natürlich viel zum Nachdenken anregt und auch, wenn man nicht selbst involviert ist, nach Reflexion verlangt oder aber eben am vorher genanntem.

 

Nancy Salchow, die scheinbar durch den Tod Ihres Zwilllingsbruders und auch ihrer Mutter in ein tiefes Loch fällt, sucht Hilfe in einer psychiatrischen Klinik. Der Klinikalltag wird dem Leser nähergebracht und das Wesen der Krankheit ebenso. Welche Erkenntnisse und Ansätze ihr dabei helfen, ihr das Leben wieder lebens- und liebenswert zu machen, schildert sie in offenen Worten.

 

Hierbei nutzt sie nicht nur den Erzählstil, sondern auch beispielsweise Tagebucheinträge ihrer Mutter, Facebook-Kommentare und auch eMail-Nachrichten.

 

Mein Fazit: ist ganz okay und lädt zum Nachdenken ein - hat aber Luft nach oben