Isch des bio?

Genau wie das Cover und das Bild schon vermuten lassen, ist auch der Schreibstil.

Locker-lässig mit charmantem Witz und jeder Menge Selbstironie. Auch kleine ironische Spitzen fehlen nicht. Das ist Humor, der einem das ein oder andere Mal ein Lächeln auf die Lippen zaubert, denn er geht nicht unter die Gürtellinie und ist auch keineswegs sarkastisch, der angreifend wirkt.

 

Die Autorin erzählt hier aus ihrem Leben und beginnt mit der Zeit, in der sie als Schwäbin in das große, unbekannte Berlin umsiedelt. Dabei lässt sie den Leser an den ein oder anderen kleineren oder auch größeren Problemen und Missgeschicken teilhaben, die ihr da so passiert sind.

Auch nach der Findungs-, oder Eingewöhnungsphase tauchen diese Beobachtungen und auch Fettnäpfchen immer wieder auf, die sie mit oben genannten Humor liebevoll umschreibt. Sie lässt den Leser an ihrem Leben teilhaben und das macht sie und das Buch sehr sympathisch. Ausserdem bringt sie den Lebensstil, der in Berlin herrscht, gekonnt wider.

 

Mein Fazit: Berlin kennenlernen, zurücklehnen, lächeln und abschalten vom Alltag