Die Blütenmädchen

Bei dem Cover musste ich auf Anhieb an den Vintage-Look, der sich durch viele Lebensbereiche zieht, denken. Die Farbgebung, die Abbildungen und der "Stempel" sind super stimmig und haben mich neugierig gemacht. Die Haptik finde ich ebenfalls sehr gelungen. Ich liebe es, beim Lesen über das Cover zu streichen.

 

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn ich habe den ersten Roman der Autorin "Die Zitronenschwestern" mit eher gemischten Gefühlen gelesen und wollte sehen, ob sich der Schreibstil eventuell verändert hat und mich dieses Buch vielleicht gänzlich packen wird. Habe da ja durchaus Potential nach oben gesehen.

 

Bin jetzt nach diesem Buch zur Einsicht gekommen, dass mir hier der Schreibstil durchaus besser zusagt, wobei eine gewisse Reserviertheit immer noch erkennbar ist. Das empfinde ich störend, denn es wirkt etwas unnahbar und lässt mich nicht gänzlich ins Geschehen eintauchen. Im Großen und Ganzen konnte ich jedoch der Geschichte flüssig folgen, aber eben durch oben genannte Gründe leider nicht gänzlich eintauchen.

Die Idee des Buches ist hervorragend und wird durch viele unterschiedliche detailreiche Erläuterungen gekonnt untermalt und aufgebaut.

Bei den Charakteren verhält es sich so, dass ich nur "zur Großmutter" einen Bezug aufbauen konnte. Die anderen Charaktere sind mir dann ebenfalls etwas zu unnahbar.

 

Die Thematiken werden mit Tiefgang und guten Details geschildert. So kann man sich ein umfassendes Bild der Szenerien und auch Landschaften machen. Dies wirkt lebendig und authentisch.

 

Mein Fazit: wirkt teilweise etwas unnahbar, ist aber trotzdem gut zu lesen