#mytestlöwenhof

Die Frauen vom Löwenhof

        - Agnetas Erbe

(Beginn der Schweden-Saga)

 

von Corina Bomann

Testwoche 1: Erster Eindruck 📖

Wie gefällt Dir die Aufmachung (Cover, Umschlag) von "Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe"? Hast Du schon ein paar Zeilen hinein gelesen? Wie ist der erste Eindruck? Worauf freust Du Dich am meisten?

 

Diesmal beginne ich die Bewertung etwas anders als gewöhnlich.

Ich gebe jetzt meinen ersten Eindruck, wie die Fragestellung oben zeigt, wider:

 

Die Aufmachung des Covers und des Umschlages gefällt mir ausgezeichnet. Die Farbgebung ist sowohl in sich stimmig wie auch passend zur beschriebenen Zeit, die mit diesem Buch im Jahr 1913 beginnt. Der Ausblick, den die Frau in der geöffneten Tür erhält, wird gekonnt auf der Rückseite des Buches geboten. Hier wurde auf jedes Detail geachtet und es lädt schier zum Lesen ein.

Natürlich konnte ich nicht widerstehen, schon hineinzulesen und mein erster Eindruck ist: Faszination und Neugier.

Das liegt daran, dass ich gleich von Beginn an ins Geschehen mit involviert bin und die Charaktere Charme und Charisma haben, die einen ebenso begeistern und "mit an die Hand nehmen".

Ich freue mich darauf, die fiktive Geschichte wie auch die realen Hintergrundinformationen zur damaligen Zeit miterleben zu dürfen.

Testwoche 2: Dein Lesemoment 🛋

Mach's Dir zum Lesen so richtig schön! Wo und wie liest Du am liebsten? Mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa? In der Badewanne? Draußen im Garten oder Park? Inszeniere Deinen Lesemoment und teile das Erlebnis mit Deinen Freundinnen. Lassen sie sich inpirieren? Vielleicht möchten sie in Zukunft auch im Löwenhof schmökern.

Ich lese am liebsten auf meiner Couch, denn da kann ich mich so richtig bequem hinmümmeln und mich ins Geschehen vertiefen.

Testwoche 3: Deine Buchbesprechung 📚
Wir möchten wissen, ob Dir das Buch gefällt und was Du für Dich daraus mitnimmst. Würdest Du es anderen empfehlen? Und ganz wichtig: Wirst Du die anderen Teile der Löwenhof-Saga lesen, wenn sie erscheinen?

 

Das Buch gefällt mir sehr gut und ich will unbedingt die beiden weiteren Bände lesen, weil ich tolle Unterhaltung mit Tiefgang und Charme daraus mitgenommen habe und das ganze mit wundervollem Lesegenuss....kann es schon garnicht mehr erwarten, bis die folgenden Bände erscheinen.

Na klar, ich empfehle "Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe -"

auf jeden Fall weiter, denn es sollen noch viele andere in den Lesegenuss kommen.

 

Das Cover finde ich super gelungen und wenn ich hier schon auf die beiden Folgebände dieser dreiteiligen Löwenhof-Saga vorausschauen darf, ergeben sie ein Ganzes. Man erkennt auf den ersten Blick, dass jedes Cover ein vortrefflicher Teil dieser Saga ist.

Die Stimmung, die die jeweilige Frau mit dem Blick aus der Tür schafft, sowie die der Landschaft, die sich dementsprechend verändert, nimmt gefangen und macht Lust auf´s Lesen und erkunden, ob denn der jeweilige Inhalt den Covers gerecht werden.

 

Da ich hier den 1. Band - "Agnetas Erbe" - bewerte, kann ich auch jetzt nur für diesen Band sprechen und der wird dem Cover allemal gerecht. Deshalb warte ich auch sehnsüchtig auf die Erscheinung der beiden folgenden Bücher mit den Untertiteln:                                  "Mathildas Geheimnis" und "Solveigs Versprechen"

 

Der Schreibstil fesselt und obwohl dieses Buch 728 Seiten umfasst, habe ich es in kürzester Zeit gelesen, weil ich es kaum mehr aus der Hand legen wollte.

 

Der Sprachstil und manche Geschehnisse wirken etwas zu modern für die im Buch dargestellte Zeit in den Jahren 1913 bis 1915. Dies wirkt dann etwas unauthentisch.

Was mich ebenfalls etwas "aus der Zeit geworfen hat" sind die eingeflochtenen Vorausschauen, die Ereignisse erwähnen, die sich nach 1915 bis heute entwickelt haben.

Obwohl ich dies etwas störend empfunden habe, vergebe ich für dieses Buch die volle Punktzahl, weil mich das Geschehen trotzdem fasziniert hat und ich diese "Voraussagen" als wertvolle Hintergrundinformationen zur Geschichte an sich betrachte.

 

Hier bin ich dann an dem Punkt über die realen Vorkommnisse angelangt, denn man erkennt, dass intensive und ausführliche Recherchearbeit geleistet wurde. Die Geschehnisse der damaligen Zeit sind detailreich und äusserst aufschlussreich komplett im Buch verankert.

 

Die Mitwirkenden haben allesamt Charakter, der einnimmt. Egal ob "gute" oder "böse", jeder für sich hat seinen angestammten Platz und macht die Geschichte vollständig.

 

Die Autorin versteht es, mit unterschiedlichsten Erzählformen zu hantieren. So flicht sie beispielsweise Briefe oder Notizen mit ein, die das Ganze auflockern und zudem auch als Zeitraffer dienen, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Der Spannungsbogen hält sich von Anfang bis Ende. Diese wird u.a. durch gekonnt gesetzte "Unterbrechungen" erzielt.

 

Mein Fazit: das Buch fesselt und ich kann es kaum erwarten, die beiden Folgebände in Händen zu halten