Das saphirblaue Zimmer

Das Cover hat mich gleich magisch angezogen, denn durch seine Farbgebung und die Abbildungen, die sehr zart rüberkommen, verleiht es einen geheimnisvollen Hauch und macht neugierig. Der Titel, der sich durch die wunderschöne und hervorgehobene Schrift in dem blaue glänzenden Kreis befindet, unterstreicht den Namen des Buches gekonnt. Daraufhin und auch aufgrund des Klappentextes sowie auch der Leseprobe war ich super gespannt auf den Inhalt und hatte dementsprechend hohe Erwartungen.

Leider hat mich dieser dann ganz und garnicht überzeugt. Den Schreibstil der Autorinnen empfand ich als mühselig und langweilig, konnte mich einfach nicht ergreifen.

Die Herangehensweise, die Geschichte, die drei Generationen von Frauen umfasst, jeweils in deren Zeit abwechselnd zu erzählen, finde ich normalerweise sehr gelungen. Aber, hier war zwar klar, dass die Geschichten zusammengehören, jedoch wurden die jeweiligen Zeitfenster irgendwie so erläutert, dass ich ständig hin- und herblättern musste, um überhaupt einen Konsens zu erhalten.

Zuerst dachte ich noch, dass es einfach einer gewissen Einlesezeit benötigt, um die jeweils Mitwirkenden besser kennenzulernen und dann den roten Faden aufschnappen zu können, aber, durch die Schreibweise, die eher langatmig rüberkommt, war das doch sehr mühsam und so musste ich mich von Anfang bis Ende durch´s Buch quälen.

Auch die Schilderung der Charaktere hat aus genannten Gründen darunter gelitten. Konnte hier keinerlei Emotionen oder dergleichen zu den Personen aufbauen.

 

Mein Fazit: meine hohen Erwartungen wurden leider vollends enttäuscht - gute Idee, die leider nicht richtig umgesetzt wurde